Unsere köstlichen Rezepte

Zereshk Polo ba Morgh – Safranreis mit Berberitzen und Huhn

Berberitzenreis mit Huhn ist wahrscheinlich eines der beliebtesten Gerichte der Bewohner des Okzidents, welche die persische Küche schätzen und lieben. Safran und Berberitzen sorgen für die farbliche Pracht sowie den Genuss des Gerichts. Ideal für alle, die sich gerade erst mit der persischen Küche vertraut machen oder jemandem das erste Mal persisch bekochen möchten. Die getrockneten Berberitzen gibt es übrigens in jedem guten Reformhaus.
  • Hähnchenkomponenten mit Wasser waschen und die Haut der Keule entfernen
  • Zwiebel klein hacken und ganz kurz mit etwas Öl anbraten
  • nun das Hähnchen hinzugeben und mit der Zwiebel gut vermengen
  • Safran wie gewohnt pulverisieren und mit 50ml heißen Wasser vermengen und kurz ziehen lassen
  • 25ml des Safranwassers mit einem Teelöffel über beide Seiten des Hähnchens während des Bratens begießen
  • nun den Topfdeckel aufsetzen und 5min bei mittlerer Hitze kochen lassen
  • anschließend 2 EL Tomatenmark hinzugeben und gut vermengen und Weiterbraten lassen
  • etwas Salz und ein Glas (250ml) kaltes Wasser hinzugeben, Deckel aufsetzen und 15-20min bei mittlerer Hitze köcheln lassen
  • zwischendurch prüfen, ob das Hähnchen durchgebraten ist. Wenn nein, z.B 100ml Wasser hinzugeben und weitere Minuten köcheln lassen
  • Reis kochen
  • Berberitzen schon vorher ca. 10min in kaltem Wasser einweichen lassen
  • im Sieb anschließend abtropfen und trocknen lassen
  • 50g Butter mit einem 1 EL Öl in eine Pfanne hinzugeben und erhitzen
  • sobald die Butter geschmolzen ist bei mittlerer Hitze die Berberitzen hinzugeben und ordentlich vermengen
  • nach ca.1 Minute 2-3 Esslöffel (je nach gusto, ob lieber sauer oder süß bevorzugt wird) Zucker hinzugeben
  • wenn sich der Zucker verflüssigt hat, 2 EL des Safranwassers hinzugeben
  • die Berberitzen können nun zum Schluss auf den servierten Reis verteilt werden
2 Hähnchenkeulen und 2 Hähnchenbrustfilets
1 große Zwiebel
2 EL Tomatenmark
1/4 TL Safran
etwas Salz
Öl
Butter
150g getrocknete Berberitzen

Kuku Sabzi – Vegetarisches Kräuteromelette

Ein absolutes Geschmackserlebnis – frische, verschiedene Kräuter zu einer köstlichen Tortilla vereint. Schon der grüne Anblick lässt eine wahre Vitaminbombe vermuten. Lass dir dieses Gericht auf keinen Fall entgehen! Zusammen mit frisch gebackenem Brot, knackigen Walnüssen und süß-sauren Berberitzen ein Highlight der persischen Küche!

  • die frischen Kräuter gut waschen, abtropfen und trocknen lassen
  • anschließend die Kräuter inklusive der Stängel fein hacken und beiseite legen
  • 4 Eier, Salz, Pfeffer und 3 fein geriebene Knoblauchzehen in eine große Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut durchmischen
  • die fein gehackten Kräuter, Mehl und Backpulver der Eiermischung hinzugeben und erneut gut durchmischen
  • gewaschene Berberitzen und die Walnüsse hinzugeben
  • Öl in eine große Pfanne geben und stark erhitzen
  • die Kräuter-Ei-Masse in die Pfanne gießen und mit einem Löffel gleichmäßig verteilen, bis die Masse glatt und überall gleichmäßig verteilt ist
  • Tortilla auf mittlerer Hitze und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie von oben sichtlich fester geworden ist
  • anschließend mit einem Pfannenwender die Tortilla in vier Teile teilen und vorsichtig jedes Teil wenden
  • noch etwas Öl in die Pfanne geben und weitere 10 Minuten zugedeckt braten lassen

Voilà, deine persische Tortilla kann sowohl warm als auch kalt serviert werden.
Als Beilage empfehlen wir Mast-o Khiâr.

300g frische Petersilie
500g frischer Koriander
1 Lauchzwiebel
1,5 TL getrocknetre Bockshornklee
4 Eier
2 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
3 Knoblauchzehe
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Salz
1 EL Berberitzen
2 EL fein gehackte Walnüsse
Öl

Lubia Polou – Persischer Bohnenreis

Lubia Polou ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern bietet auch eine gesunde Mahlzeit. Die Kombination aus Protein aus dem Hackfleisch und Ballaststoffen aus den grünen Bohnen macht das Gericht nahrhaft und sättigend. Ein ideales Hauptgericht, das mit einem leckeren Salat oder Joghurt aufgetischt werden kann und übrigens auch prima ohne Fleisch zubereitet werden kann.

  • Kartoffel in kleine Würfel schneiden, die frischen Bohnen gut waschen, die beiden Enden abtrennen und in ca. 3-4cm lange Stücke schneiden und zunächst einmal alles bei Seite legen
  • den Safran mit einem Mörser zerkleinern und anschließend mit ca. 20ml heißem Wasser vermengen und bei Seite legen
  • die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen
  • nach dem die Zwiebel Farbe angenommen hat, das Hackfleisch, schwarzen Pfeffer und das Paprikapulver hinzugeben und gut vermengen
  • nachdem auch das Fleisch Farbe angenommen hat, das Tomatenmark hinzugeben und nochmals gut vermengen
  • die gewürfelten Kartoffel und die Bohnen mit in die Pfanne geben
  • nach ca. 1min ein halbes Glas warmes Wasser, Salz, Zimt und das Safranwasser hinzugeben
  • den Reis al dente kochen wie bei der Zubereitung des Reises (Erinnerung: der Moment, wenn der al dente gekochte Reis im Sieb abtropft)
  • wenn möglich den Reis mit Kurkuma bestreuen, sodass dieser Farbe annimmt
  • nun setzen wir mit der Zubereitung des persischen Reises Chelou fort (s. Punkt „Zubereitung des Reises“). Mit dem einzigen Unterschied, dass der Reis abwechselnd je Reiskelle mit mit einer Kelle unserer Sauce vermengt wird
  • nun kann der Bohnenreis nach der üblichen Zubereitungsart des Chelou Reises zu Ende gegart werden
  • optional eignen sich der persische Gurkenjoghurt Mast-o Khiar oder auch sehr gut der frische Salat aus Shiraz als Beilage
500g frische Grüne Bohnen
1 mittel-große weiße Zwiebel
1 mittel-große Kartoffel
400g Rinder- oder Rind/Lamm Hackfleisch (auch vegetarisch ein Genuss!)
1/4 TL Safran (für unser Safranwasser)
1/2 TL fein gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver (süß)
4 EL Tomatenmark
1 TL Zimt
1/2 – 1TL Salz
Öl
3 Tassen Basmati Reis (falls möglich persischer Reis)

Kabab Tabei – Persische Fleischbouletten aus der Pfanne

Der kleine Bruder des persischen Nationalgerichts Chelou Kabab Kubideh ist Kabab tabei. Im Gegensatz zum berühmten Kabab Kubideh vom Grill wird dieser unkompliziert und schnell in der Pfanne zubereitet. Perfekt dazu lassen sich Safranreis, das Gewürz Somagh und dem erfrischendes Mast-o-Khiar (persischer Gurkenjoghurt) kombinieren.

  • die Zwiebel grob reiben und in eine große Schale geben
  • das Hackfleisch, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Kurkuma hinzugeben
  • mit der Hand alle Komponenten gut miteinander vermengen
  • in eine Pfanne 3-4 Esslöffel Öl geben und die Pfanne erhitzen
  • nun wird etwas Fleisch mit der Größe einer Mandarine entnommen, in der Hand zunächst wie ein Ball geformt und danach vorsichtig 1 fingerbreit platt geklopft
  • beide Seiten des Kababs („Boulette“) 1-2 Minuten je Seite anbraten
  • die zubereiteten Kababs danach zur Seite legen
  • in eine neue Pfanne 2-3 EL Öl geben und etwas vorheizen
  • Tomatenmark hinzugeben, mit dem Öl vermengen und anbraten
  • ein Glas (250ml) Wasser hinzugeben und weiter köcheln lassen
  • nach kurzer Zeit die Kababs vorsichtig in die Soße legen und in der gesamten Pfanne verteilen
  • Geschälte und in 1cm dicke Scheiben geschnittenen Kartoffel verteilt über die Kababs legen
  • die in 1cm dicke Scheiben geschnittenen Tomaten nun über die Kartoffelscheiben legen
  • etwas Salz, 2 EL Zitronensaft und 2-3 EL Safranwasser hinzugeben, Deckel aufsetzen und bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen
  • in der Pfanne authentisch servieren und ggf. mit etwas gehackter Petersilie dekorieren
500g Rinderhackfleisch
1 große Zwiebel
1 TL Kurkuma
1/4 TL Safran
1/2 TL schwarzer Pfeffer
2 EL Tomatenmark
3 mittelgroße Tomaten
2 Kartoffeln
Zitronensaft
Öl